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Design-Thinking fördert Innovationen

Design-Thinking als Methode zur komplexen Problemlösung

Design-Thinking ist entwickelt worden, um „Wicked Problems“, also komplexe Probleme zu lösen. Bei komplexen Problemen besteht die Herausforderung zunächst einmal darin das eigentliche Problem genau zu verstehen, bevor man eine Lösung entwickeln kann. Design-Thinking ist eine Methode, um diese komplexen Probleme zu lösen und innovative Ideen zu entwickeln. Dabei wird ein definierter Prozess iterativ und nicht zwingend in Reihenfolge durchlaufen. Es steht immer das Kundenbedürfnis, also der Mensch im Mittelpunkt.


Was ist eine Innovation?

Eine Innovation ist eine kreative Idee, die im Laufe der Zeit mit fortschreitender Technologie und Digitalisierung weiterentwickeln und zu einer radikalen Neuentwicklung werden kann.
Betrachtet man die drei Faktoren Kundenbedürfnis, technische Machbarkeit und wirtschaftliche Rentabilität, dann entstehen in der Schnittmenge der drei Faktoren die Erfolgreichen Innovationslösungen:


Die Rahmenbedingungen für Design-Thinking

Design-Thinking ist ein kollaborativer und interdisziplinärer Ansatz das von allen Beteiligten ein gewisses Mindset erfordert und eine gelebte Fehlerkultur vorrausetzt.

Um Design Thinking effektiv durchzuführen sind folgende Rahmenbedingungen zu erfüllen:

  1. Ein Interdisziplinäres Team aus T-Shaped Persönlichkeiten
  2. Ein offenes Raumkonzept das das Entstehen von Innovationen fördert
  3. Der Design-Thinking Prozess
Das Design-Thinking Team

Das Design-Thinking Team ist ein interdisziplinäres Team aus sechs bis acht T-Shaped Persönlichkeiten. T-Shaped Persönlichkeiten verfügen einerseits über ein ausgeprägtes Fachwissen in einem bestimmten Bereich und sind darüber hinaus in der Lage, dieses effektiv anzuwenden. Dazu sind bestimmte Softskills notwendig:

  • integratives Denken
  • Experimentierfreude
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeit
  • Optimismus
Offenes Raumkonzept

Der Kreativraum ist ein Raumkonzept, das das Entstehen von Innovationen fördert. Merkmale eines Kreativraums sind:

  • Offener Raum mit viel Platz
  • Flexible Möbel
  • Whiteboards und Stellwände
  • Materialsammlung für Prototypen
  • Rückzugsorte
Lounge
Der Design-Thinking-Prozess

Der Desing-Thinking Prozess besteht in der Regel aus sechs Phasen, die iterative und nicht zwingend in Reihenfolge durchlaufen werden:

Dabei bewegen wir uns zwischen zwei fiktiven Räumen: Dem Problemraum und dem Lösungsraum. Dargestellt werden diese Räume mit zwei Rauten.  Zusammen bilden sie den Double Diamond.


Mehr zum Thema Design-Thinking gibt es im Design-Thinking "auffe Zeche":

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Die Ziele der einzelnen Design-Thinking-Phasen

In dieser Phase wird die vorrangige Problemstellung und der verbundene Problemraum erfasst und verstanden. Dadurch wird die eigentliche Aufgabenstellung genau beschrieben, die Zielgruppe definiert und das Betrachtungsfeld abgesteckt. Aus diesen Daten werden dann die Maßstäbe definiert, um den Erfolg zu messen und inhaltliche und zeitliche Prioritäten zu setzen.

In der Phase Beobachten wird eine Insight Empathie für die Zielgruppe generiert, um so passende Lösungen für ihre Bedürfnisse zu finden. Der in der Phase Verstehen definierte Problemraum wird in einer 360° Sicht beobachtet. Erkenntnisse und Einsichten, die bei der Erkundung des Problemraums gewonnen werden, werden visuell analysiert und dokumentiert.

 

Die gesammelten Erkenntnisse und Einsichten aus den vorangegangenen Phasen werden nun interpretiert und gewichtet. Auf dieser gemeinsamen Wissensbasis des gesamten Teams wird entschieden, ob die gesammelten Informationen ausreichen, oder ob noch weitere Informationen benötigt werden. Die Ergebnisse werden geclustert, um Muster und Zusammenhänge zu visualisieren.

In dieser Phase ist das Ziel in möglichst kurzer Zeit eine Vielzahl von Ideen zu entwickeln. Hier gilt Quantität vor Qualität. Dazu wird ein Brainstorming nach festgelegten Regeln durchgeführt. Erst in der nächsten Phase werden die Ideen selektiert und optimiert.

Aussagen, über die Realisierbarkeit einer Idee, sollen nicht auf der Basis von spekulativen Annahmen gemacht werden, sondern mit Hilfe von Prototypen getestet werden. Während des Prototyping setzt sich das Team ganz konkret mit einer Lösungsidee auseinander und gewinnt dadurch neue Erkenntnisse über die Idee. Die Lösungsidee wird im Problemraum verprobt, um Fehler möglichst früh zu erkennen.

Gemeinsam mit der späteren Zielgruppe werden die Prototypen im Problemraum erprobt. Das Team beobachtet und analysiert die Nutzer beim Umgang mit den Prototypen und kann so auf Stärken und Schwächen der Ideen schließen.


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