Wie Westenergie durch einen interaktiven Workshop in zwei Tagen das Projektmanagement-Wissen im Team vertiefte
Ausgangslange
Die Abteilung Spezialservice Gas, Projektierung Anlagen/Speicher (G-PA) der Westenergie mit rund 20 Mitarbeitenden benötigte eine kompakte und praxisnahe Qualifizierung im Projektmanagement. Ziel war es, innerhalb eines zweitägigen Workshops zentrale Grundlagen zu vermitteln und gleichzeitig den direkten Praxistransfer zu ermöglichen. Neben methodischen Themen sollten vor allem kommunikative und zwischenmenschliche Kompetenzen gestärkt werden – essenzielle Erfolgsfaktoren in der Projektarbeit.
Rolle der Projektleitung
Der Workshop wurde von Matthias Gärtner und Franziska Schacht der RUHR PM konzipiert und durchgeführt. Der erste Tag widmete sich den methodischen Grundlagen des Projektmanagements – von der Definition und Zielsetzung über Stakeholder- und Risikomanagement bis hin zur Arbeit mit dem Projektauftrag. Der zweite Tag fokussierte sich auf die „weichen“ Faktoren erfolgreicher Projekte: Kommunikation, Motivation, Teamarbeit und Konfliktmanagement.
Interaktive Übungen, Gruppenarbeiten und Fallbeispiele bildeten den roten Faden der beiden Tage. So entstand eine lebendige Lernumgebung, in der die Teilnehmenden das Gelernte direkt erproben und reflektieren konnten.
Projektziele und Herausforderungen
In nur zwei Tagen sollte eine solide Grundlage geschaffen werden, die sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Anwendung ermöglicht.
Zentrale Ziele waren:
- Vermittlung der wichtigsten Projektmanagement-Grundlagen
- Förderung des Praxistransfers durch interaktive Übungen
- Stärkung von Kommunikation, Teamarbeit und Konfliktmanagement
- Sicherstellung der direkten Anwendbarkeit im Arbeitsalltag
Lösungsansatz
Das Trainingskonzept setzte auf eine dynamische Mischung aus Theorie und Praxis:
- Strukturierter Ablauf mit aufeinander aufbauenden Modulen
- Hoher Praxisanteil durch Gruppenarbeiten, Simulationen und Diskussionen
- Flexible Moderation durch zwei erfahrene Trainer, die individuell auf Fragen eingingen
- Regelmäßige Reflexionsrunden zur Anpassung an die Bedürfnisse der Teilnehmenden
Lessons Learned
Der Workshop verdeutlichte, dass interaktive Formate den Lernerfolg deutlich steigern. Übungen, Gruppenarbeiten und Reflexionen förderten den nachhaltigen Wissenstransfer und stärkten das Vertrauen der Teilnehmenden in ihre Projektarbeit. Ebenso zeigte sich, dass Softskills wie Kommunikation und Konfliktmanagement mindestens genauso wichtig sind wie methodische Kenntnisse. Durch die Kombination aus Struktur, Flexibilität und Praxisnähe gelang es, in kurzer Zeit ein wirkungsvolles Lernerlebnis zu schaffen, das im Alltag spürbar nachwirkt.