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Agile remote Hacks

Autor: Stefan Wozny

Ausgangslage

Durch eine betriebsinterne Umstrukturierung wurden die Mitarbeiter einer Fachabteilung aus ihrer gewohnten Arbeitsumgebung in agile Projektteams verschoben. Da die jeweiligen Projekte schon gestartet waren, hatten die betroffenen Mitarbeiter nicht mehr die Möglichkeit, an den für den Projektstart durchgeführte Teambildungsworkshops und Schulungen von agilen Methoden teilzunehmen. Erschwerend kam hinzu, dass bedingt durch die Corona Pandemie, sämtliche Mitarbeiter aus dem Homeoffice arbeiteten und so die Teamintegration zusätzlich gestört war. 

Das Unternehmen gab der RUHR PM den Auftrag, die Probleme zu analysieren, Ursachen herauszufinden sowie Lösungsansätze aufzuzeigen und umzusetzen. 

Herausforderung

Eine Umfrage bei den betroffenen Mitarbeitern ergab folgende Herausforderungen: 

  1. unterschiedlich tiefe Kenntnisse zu agilen Arbeitsweisen und Methoden vorhanden 
  2. agiles Mindset nur wenig vorhanden 
  3. Remotearbeit erschwert die Integration in die bestehenden Projektteams 
  4. Umstellung von Aufgabengesteuertem zu eigenverantwortlichen Arbeiten stellte die Mitarbeitenden vor zusätzliche Herausforderungen  

Aufgrund der Pandemie Regelungen konnten die Mitarbeiter nur im Homeoffice erreicht werden. Da diese in unterschiedlichen Projekten eingesetzt waren, stellte die Terminfindung für Schulungen eine große Herausforderung dar. 

Lösungsansätze

Die RUHR PM entwickelte ein Programm von einstündigen Hacks, um die Mitarbeiter auf einen gemeinsamen Wissenstand zum Thema Agilität und agile Arbeitsmethoden zu bringen. Darüber hinaus entstanden weitere Themen, die die Organisationen effizienter machen und die Zusammenarbeit fördern sollten, um die Mitarbeiter in ihrer neuen Arbeitssituation (neues Team, neues Projekt, neue Arbeitsweisen, remote arbeiten) zu unterstützen. 

Ein Hack gibt Werkzeuge an die Hand, um den Alltag, oder hier, das Arbeiten zu erleichtern. Das oberste Ziel dabei ist es, mit wenig Aufwand die Arbeit so effektiv wie möglich zu machen.  

Die Hacks umfassten folgende Themen: 

      • Grundlagen der Agilität: Mindset, Manifest und Prinzipien 
      • Agile Methoden im Allgemeinen  
      • Scrum 
      • Kanban 
      • Agile Skalierung am Beispiel der Spotify Methode
      • Arbeiten im Team 4.0 
      •  Selbstmanagement und eigenverantwortliches Arbeiten – Getting Things done 
      • Konfliktmanagement und gewaltfreie Kommunikation 
      • Veränderung als Chance begreifen Resilienz – Belastungen balancieren 

 

Als gemeinsame Plattform zur Planung und Durchführung der Hacks sowie zur Bereitstellung von Materialien wurde Microsoft Teams verwendet. 

Um die praktischen Übungen durchzuführen, wurden außerdem weitere Onlinetools wie Mural- und Miroboards, Mentimeter und das Retrotool eingesetzt. 

Neben rein agilen Spielen und Übungen wurden zusätzlich Elemente aus dem Liberating Structures Methodenbaukasten verwendet.

Da die Mitarbeiter in verschiedenen Projekten eingesetzt waren und um die Gruppen übersichtlicher zu halten, wurde jeder Hack jeweils dreimal an unterschiedlichen Terminen angeboten.  

Ergebnisse

Nach der erfolgreichen Teilnahme an den agilen Hacks konnten die Mitarbeiter die vermittelten agilen Methoden in ihrem Arbeitsalltag umsetzen. Sie haben außerdem ein besseres Verständnis zum agilem Mindset. 

Die Life Hacks haben den Mitarbeitern geholfen sich in ihre neuen Teams zu integrieren und die neue Arbeitssituation aus dem Homeoffice besser zu meistern. 

 

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